Strategieentwicklung bei mediamix
Strategie ist ein großes Wort. Es stammt aus dem griechischen "strategós" und bedeutet "Feldherrenkunst". Strategie im klassischen Sinne unterscheiedet die Ebenen Politik und Operationsführung. Leider hat das Wort seinen Ursprung aus einem kriegerischen Kontext. Bei mediamix arbeiten wir mit den Methoden "Sinn", "Ethik" und dem "Prinzip Menschlichkeit". Dass dies kein Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg ist, sondern diesen sogar fördert, lesen Sie in dem folgenden Artikel.
In erster Linie beschäftigen sich Wirtschaftsunternehmen mit Strategie. Tatsächlich spielt Strategie aber für jede Form von Organisation oder Gesellschaft eine wichtige Rolle. Selbst innerhalb einer Familie werden strategische Entscheidungen getroffen. Zum Beispiel die Wahl der Arbeit oder des Wohnortes, die Ausbildung der Kinder oder auch zu welchen Anlässen unliebsame Verwandte aus "strategischen" Gründen besucht werden sollen, um sich nicht deren Groll zuzuziehen. Dies alles sind Entscheidungen auf der politischen Ebene der Strategie.
Verbleiben wir kurz bei der Wahl des Wohnortes. Ist erst einmal die Entscheidung getroffen, dann kommt es zur operationalen Ebene. Die Aufgabenstellung besteht darin von der IST-Situation (alter Wohnort) zu der SOLL-Situation (neuer Wohnort) zu gelangen. Dazu bedarf es weiterer Überlegungen: Wie sieht das Timing aus? Wie kann das Vorhaben finanziert werden? Welche Skills und Ressourcen sind vorhanden oder werden noch benötigt? Welche Risiken sind mit dem Umzug verbunden? All diese Themen betreffen die operationale Gestaltung einer Strategie.
Damit haben wir auch schon das Arbeitsfeld der Strategieentwicklung und -umsetzung skizziert:
1.) IST-Situation - Optionen - SOLL-Situation
2.) BUSINESS-Plan
3.) Begleitung der STRATEGIEUMSETZUNG
Die Eckpfeiler eines Strategieprojektes:
a) Unternehmen - Was ist die Leistung des Unternehmens? b) Portfolioanalyse - Welche Produkte werden angeboten? c) Konkurrenzanalyse - Wer sind die Mitbewerber im Markt? d) Treiber & Optionen - Wie sehen die Zukunftszenarien aus? d) Stoßrichtung - Wie sieht die Unternehmensstrategie aus?
Verbissene Strategen und Glückskinder:
Es gibt unzählige Theorien zum Thema Strategie. Lange war es der Traum vieler Strategen die universelle Formel zu finden - den Stein der Weisen. Die Realität zeigt uns aber ein anderes Bild: Viele perfekt ausgearbeiteten Strategien scheinen zu scheitern und auf der anderen Seite können "Glückskinder" ganz ohne Strategie Erfolg haben. Woran kann das liegen? Wir gehen von der Annahme aus, dass eine fundierte theoretische Basis, den Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Strategieumsetzung deutlich erhöht, aber dass nicht willkürlich strategische Optionen erschlossen werden können.
Systematik und Analytik:
Wir dürfen hier zwei große Neurologen zitieren: Vikor Frankl: "Sinn ist nicht universell.", Joachim Bauer: "Das Prinzip Menschlichkeit.".
Jedes Unternehmen hat eine einzigartige Persönlichkeit, die von der Geschichte und den Mitarbeitern geprägt wird. Ein Unternehmen hat seinen einzigartigen Sinn. Diesen Sinn in den jeweiligen wirtschaftlichen Kontexts zu setzen ist die Aufgabe der Strategieentwicklung.
Das "Prinzip Menschlichkeit" besagt, dass der Mensch grundsätzlich nach dem Grundsatz der Kooperation und der Wertschätzung agiert. Dies sind keine bloßen Weltverbesserungsideen, sondern Erkenntnisse neurobiologischer Forschung.
Strategien können daher nicht willkürlich definiert und Menschen nicht als bloße Ressourcen betrachtet werden. Reine Systematik ist daher nicht angebracht. Um eine erfolgreiche Strategie formulieren und umsetzen zu können bedarf es der Kenntnis über die Einzigartigkeit und den Sinn einer Organisation. Wir beschreiben dies als analytischen Prozess der Strategiefindung.
Erfolgreiche Strategien und Höchstleistungen:
Warum beschäftigen uns diese Erkenntnisse der Neurobiologie beim Thema Strategie?
Bei der Strategieentwicklung geht es darum, eine Organisation für die Zukunft auszurichten. Es ist daher ausgesprochen wichtig die "Natur" einer Organisation und der Menschen dahinter zu verstehen. Das ist es auch, was uns mit Viktor Frankl verbindet. Eine Strategie ist genausowenig universell wie der "Sinn". Eine Strategie ist wie in Maßanzug, der nur im Kontext mit einer spezifischen Organisation perfekt sitzt.
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